Mein nicht mehr ganz so kleines Frankreich

Jetzt geht's in den Süden

 
19November
2017

Ausflug nach Avignon

Nach einer recht vollen und arbeitsreichen Woche war ich gestern mit zwei anderen Sprachassistentinnen in Avignon. Avignon hat mich insofern erstaunt, als dass die Stadt viel kleiner ist als ich erwartet hatte. In circa 20 Minuten kann man den inneren Stadtkern zu Fuß ohne Probleme durchqueren.
Das wohl sehenswerteste Gebäude der Stadt - der Pastpalast - dagegen ist so unglaublich groß. Wir haben ihn uns von außen angeschaut, aber auch von innen besichtigt. Dafür gab so ein cooles Audio-Video-Guide-System. Die Idee dahinter, die Räume auf dem Bildschirm zu sehen, wie sie im Mittelalter aussahen, ist eigentlich ziemlich cool, aber leider ist mein Tablet irgendwann einfach eingefroren. Aber auch so war der Palast sehr sehenswert.
Direkt neben dem Palast ist die Pont d'Avignon, eine Brücke, die das andere Ufer gar nicht mehr erreicht, aber früher einmal sehr lang und vor allem sehr wichtig gewesen ist.
Ich persönlich fand die Brücke an sich jetzt nicht so spannend, aber wir waren gerade zum Sonnenuntergang auf der Brücke und konnten sehen, wie die Sonne quasi in der Rhône versunken ist. Das war wirklich ein toller Anblick.

Bilder Avignon:

Palast von der Brücke aus Pont d'Avignon  =) Sonnenuntergang von der Brücke aus Ich, Eva, Nadine Papstpalast

 

 

12November
2017

Ausflug nach Perpignan, Fußball, shoppen und wenig Schlaf…

So lässt sich mein Programm der letzten Woche ganz gut zusammenfassen.
Weil wir Deutschassistentinnen in den Ferien ja noch nicht genug durch die Gegend getuckert sind, haben wir uns überlegt, in der Schulzeit einfach weiterzumachen. Deshalb sind wir am Mittwoch mit dem 1-Euro-Zug nach Perpignan gefahren. Diese ziemlich schöne Stadt liegt direkt vor den Pyrenäen. Man kann an manchen Stellen sowohl die Berge als auch das Meer sehen.
Anders als bei einigen vorangegangenen Ausflügen haben wir nicht eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abgeklappert, sondern sind recht gemütlich durch die Stadt gezogen und haben auch ein bisschen in den Läden geschnuppert. Das war ziemlich entspannt und dennoch haben wir (glaube ich) alle sehenswürdigen Fleckchen gesehen.

Freitagabend war ich dann endlich mal wieder beim Fußballtraining. Diesmal aber auch mit langen Klamotten. Denn seit letzten Samstag sind die Temperaturen ganz schön abgefallen (tagsüber nur noch 11 Grad). Das war sehr ungünstig, da mein Vermieter/Mitbewohner in der letzten Woche in Asien im Urlaub war und unsere Heizung kaputt war oder zumindest gesponnen hat. Also hatten wir eine Woche lang eine super kalte Wohnung. Aber Besserung ist in Sicht, da er jetzt endlich wieder da ist und nun selber friert. Das wird ihn sicher motivieren, die Situation zu ändern.

Samstag ging es dann endlich nach Montpellier; aber nicht zum Sightseeing, sondern ins Odysseum, also in ein riesiges Einkaufszentrum. Da gibt es einen Laden, den ich total toll finde und den es so in Deutschland nur in Berlin gibt. Da habe ich dann erst mal richtig zugeschlagen.

Da ich in den Ferien nichts für die Schule geplant habe und in dieser Woche trotzdem volles Programm hatte, ist der Schlaf dabei etwas auf der Strecke geblieben. Deshalb wird heute ein seeehr fauler Tag  =).

Bilder aus Perpignan und aus Montpellier:

PalastIch, Nadine, Eva vor dem Palastmit den Pyrenäen im Hintergrund Palast des Königs von Mallorca Blick über die Stadt Perpignan mit den Pyrenäen im Hintergrund
Stärkung nach'em Einkaufen

05November
2017

Urlaub in Barcelona

Zum Abschluss der Ferien gab es in den letzten Tagen noch ein richtiges Highlight: Ich bin mit drei anderen Deutschassistentinnen von Dienstag bis Samstag nach Barcelona gefahren und was soll ich sagen?! Es war unglaublich toll. Das Wetter war großartig (22 Grad und meistens Sonne), die Stadt ist beeindruckend und unsere Gruppe war herrlich unkompliziert. Wir hatten also eine tolle Zeit.

Dienstag sind wir gegen 6 Uhr angekommen. Dann haben wir uns erst mal in unserem Air BnB eingerichtet und sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gezogen. Wir haben direkt die Ramblas gesehen, die im Dunkeln noch schöner sind mit ihren ganzen Lichtern als im Hellen. Und dann haben wir uns ein süßes Restaurant gesucht, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und den nächsten Tag zu planen.
Am Mittwoch haben wir uns dann Fahrräder gemietet und sind zum Park Guell gefahren. Die Radfahrt zum Park war ein wenig lebensmüde, aber nachdem wir im Park waren, hatten wir den Dreh mit dem Radfahren in dieser Riesenmetropole besser raus.
Im Park selber gibt es einen Teil, für den man Eintritt zahlen muss. Der war zwar sehr beeindruckend und von Gaudí (einem berühmten Künstler, der in Barcelona so einige Gebäude in seinem ganz eigenen Still entworfen hat) schön entworfen, aber von Touristen überrannt. Ich persönlich fand die Anlagen, die man kostenlos besichtigen konnte, fast schon schöner.
Danach ging es dann zur Sagrada Familia, die wohl berühmteste Kirche in Barcelona, die ebenfalls von Gaudí entworfen wurde und immer noch nicht fertiggestellt worden ist. Das heißt, die Bauarbeiten dauern immer noch an, während man die Kirche bereits besichtigen kann. Ich hatte mir die Kirche komplett anders vorgestellt und war absolut beeindruckt von der Höhe, der Detailverliebtheit und der Unkonventionalität des Gebäudes.
Mein absolutes Highlight in Barcelona war der Besuch des Stadions Camp Nou am nächsten Tag. Wir haben das Barcelona-Museum gesehen und konnten in das Stadion. Neben unterschiedlichen Tribünen hatten wir Zugang zu den Kabinen des Gästeteams (inklusive Whirlpool), zur Presseloge, zu den Trainerbänken und zum Pressekonferenzsaal. Dieses Stadion ist ja so gigantisch und der Rasen, den man von ganz Nahem sehen konnte, ist wie ein perfekter Teppich. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss, in so einem Stadion auf so einem Rasen zu spielen....
Nach unserem Stadionbesuch haben wir es uns dann am Strand gut gehen lassen und das tolle Wetter genossen. Abschließend haben wir den Tag mit einer kleinen erfolgreichen Shoppingtour gekrönt.
Es waren wirklich schöne Tage, von denen ich hier jetzt nur die Höhepunkte benannt habe. Ich könnte noch so viel mehr schreiben und schwärmen.

Fotos aus Barcelona:

La Sagrada Familia Park Guell Camp Nou =D =) Träumen.... Strand Park Guell Ramblas mit dem Fahrrad Park Guell Der erste Abend Unsere Unterkunft

 

31Oktober
2017

Ausflug nach Arles

Gestern ging es dann nach Arles, einem kleinen touristischen Städtchen, das wie so viele Städte hier noch antike Bauwerke besitzt, die man sich anschauen kann.
Arles ist vergleichsweise klein, dennoch gibt es dort eine Arena, die der in Nîmes sehr ähnelt, und ein antikes Theater, dem im Gegensatz zum Theater in Orange die Bühnenwand fehlt.
Neben den antiken Gebäuden ziehen vor allem die Orte Touristen an, die van Gogh gemalt hat. In Arles befindet sich zum Beispiel die Heilanstalt, in der er gewesen ist und deren Garten er gemalt hat sowie das Café auf einem seiner berühmtesten Bilder. Dementsprechend gibt es hier Museen und thematisch abgestimmte Ausstellungen extra zu dem Maler.
Insgesamt war es schön, dort gewesen zu sein, auch wenn ich mir Arles noch imposanter oder zumindest interessanter vorgestellt habe. Zudem war gestern in Arles der Mistral unterwegs, ein sehr starker, sehr kalter Wind aus dem Norden, der einem bis auf die Knochen zieht. Das war super schade, denn die Sonne schien den ganzen Tag und ohne den Wind wäre es ohne Probleme T-Shirt-Wetter gewesen, aber so ..... eher ein Fall für die Winterjacke.
Da es hier insgesamt immer häufiger windig sein wird, werde ich mich heute auf die Suche nach einer Wind- und Wetterjacke machen oder eine nicht zu dicke Winterjacke kaufen.

Ein paar Bilder (die meisten sind durch den Wind leider verwackelt =( ):
Theresa, Larissa, Ich Das berühmte von van Gogh gemalte Café Das Theater Der von van Gogh gemalte Garten seiner Heilanstalt Rathaus und Obelisk Die Rhône

28Oktober
2017

Ausflug nach Sète ans Mittelmeer

Gestern war es endlich so weit: Ich war endlich am Mitteimeer. Dafür bin ich nach Sète gefahren. Dort wohnt eine Deutschassistentin aus der Scwheiz, die auch schon bei anderen Ausflügen dabei war.
Es war zwar eigentlich sehr warm, aber leider auch super windig, sodass man an dem großen Sandstrand nicht gut sitzen oder liegen konnte, weil es durch den Wind zu kalt und zu sandig war. Nachdem wir dann ein paar Muscheln gesammelt und in einem Strandkaffee was getrunken hatten, sind wir eine kleine Felswand herrunter geklettert auf einen Kiesstrand, der - glaube ich - eigentlich nur für Anwohner reserviert war. Kies hört sich jetzt nicht so toll an, aber der war so fein, dass es genauso bequem wie Sand war, nur dass der Kies nicht durch die Gegend geweht ist. Und durch die Felswand war der Strand super windgeschützt. So könnten wir uns dann doch noch richtig sonnen und ich habe tatsächlich noch mal ein bisschen Bräune abbekommen.
Es war ein total schöner Tag und ich kann absolut nachvollziehen, warum das Mittelmeer als Urlaubsziel so beliebt ist.

 

Bilder:

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